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Die DOS GmbH (ALBIS.Berlin) unterstützt "Medizin hilft Flüchtlingen"

Das medizinische Zentrum in der Notunterkunft Rathaus Wilmersdorf versorgt Flüchtling mit Hilfe von ALBIS.Berlin

Medizin hilft Flüchtlingen

Im Medizinischen Zentrum der Notunterkunft Rathaus Wilmersdorf sind Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Pflegekräfte, Hebammen und Sprachmittler zum Teil in Anstellung, z.T. ehrenamtlich tätig. Sie verstehen ihre Hilfe als medizinische Versorgung nach humanitären Prinzipien, die nicht an politische oder religiöse Überzeugungen gebunden ist.

Ziel: Medizinische Versorgung von Flüchtlingen in der Notunterkunft Rathaus Wilmersdorf, einer ersten Anlaufstelle für neu angekommene Frauen, Männer und Kinder. Die Menschen, darunter viele Kinder, bleiben häufig mehrere Monate in der Notunterkunft. Man versucht, die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen zu verbessern und so die gröbste Not zu lindern.

Bedingungen: Z.T. sehr schwierig, da viele Flüchtlinge nach der langen Flucht oft in keinem guten gesundheitlichen Zustand ankommen.

Probleme: Die in der Notunterkunft arbeitenden Ärztinnen und Ärzte können keine Überweisungen ausstellen, keine Heilmittel wie Krankengymnastik verordnen und auch keine Laborüberweisungen veranlassen. Teilweise müssen die Flüchtlinge Medikamente, wie zum Beispiel Läusemittel für Jugendliche und Erwachsene, aus eigener Tasche bezahlen, was nicht immer möglich ist.

Das Team: Im Team sind alle Altersgruppen vertreten (momentan 21 – 75 Jahre). In der Gruppe von Ehrenamtlichen wird nach unterschiedlichen politischen und weltanschaulichen Ansichten gearbeitet, geeint von der Überzeugung, dass es eine Frage der Humanität ist, einem schutzbedürftigen Menschen so gut es geht zu helfen, und ihm eine menschenwürdige medizinische Versorgung zukommen zu lassen.

Umfang: Derzeit werden in der Notunterkunft Rathaus Wilmersdorf ca. 1200 Flüchtlinge in täglichen allgemeinmedizinischen und pädiatrischen Sprechstunden betreut, davon sind ein Drittel Kinder. Behandelt werden alle auftretenden Krankheiten und Beschwerden, von akuten oder manchmal auch lebensbedrohlichen Fällen bis zum gesamten Spektrum chronischer Erkrankungen.

Da ein Schwerpunkt in der Notunterkunft bei der Gruppe der Schwangeren und Wöchnerinnen mit Neugeborenen liegt, kommt täglich eine Hebamme in die Notunterkunft um diese besonders schutzbedürftige Gruppe in einer mehrstündigen Sprechstunde zu betreuen. Mehrfach in der Woche finden zusätzlich gynäkologische Sprechstunden durch ein Team sehr engagierter ehrenamtlicher Frauenärztinnen statt. Zusätzlich bietet eine Hautärztin einmal in der Woche eine dermatologische Sprechstunde an.

DOS GmbH (ALBIS.Berlin): Am 3.11.2015 spendete ALBIS Berlin der Einrichtung einen kompletten Praxis-Computer-Arbeitsplatz. Versehen mit dem ALBIS-Programm und dem Praxisarchiv konnten die Behandler nach einer Einweisung die Behandlung einfacher dokumentieren und die Papierflut besser bewältigen.
Seit Anfang April 2016 arbeitet das Behandlerteam nun mit einer 6-Platz-Anlage, die softwaretechnisch um Impfdoc und Medical Explorer ergänzt wurde. Damit können jetzt endlich Impflücken erfasst und Entwicklungskurven der Kinder einfach und schnell gespeichert werden.
Dank der Mehrplatz-Anlage können nun auch mehrere Ärzte gleichzeitig arbeiten und sind jederzeit über die Vorbehandlungen des Patienten informiert, was zu einer besseren medizinischen Versorgung der Flüchtlinge führt.
Da Patientenunterlagen nun eingescannt werden können, können sich die Ärzte und Hebammen auch rasch ein Bild von bereits erfolgten Befunden machen und damit unnötige und belastende Doppeluntersuchungen vermeiden.
Sämtliche Kosten hierfür wurden von der DOS GmbH (ALBIS.Berlin) übernommen.

Ansprechpartner: Frau Sen 0151/ 56652081Frau Sen
Brienner Str. 6, 10713 Berlin, Tel.: 030 – 220 5663 11

Update: Auch in der Thiel-Allee 88 unterstützt die DOS GmbH (ALBIS.Berlin) die Initiative mit einer Einplatz-Anlage und PraxisArchiv.

Pressenotiz der CompuGroup Medical Deutschland AG.

DOS GmbH – Berlin im Mai 2016